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# WhatsApp erlaubt mehrere Passkeys — und ersetzt den 2FA-Zahlencode
- URL: https://sakis.tech/whatsapp-erlaubt-mehrere-passkeys-und-ersetzt-den-2fa-zahlencode/
- Published: 2026-08-27T13:26:20.000Z
- Updated: 2026-08-27T20:38:50.000Z
- Description: WhatsApp baut den Kontoschutz um: mehrere Passkeys pro Konto, richtige Passwörter statt sechsstelligem Code. Was du jetzt einstellen solltest.
- Author: Sakis
- Tags: news, sicherheit

Du nutzt WhatsApp? Rhetorische Frage — natürlich tust du das. Dann betrifft dich diese Nachricht: WhatsApp hat gestern eine Reihe neuer Sicherheitsfunktionen angekündigt. Die wichtigste: Du kannst deinem Konto künftig **mehrere Passkeys gleichzeitig** hinterlegen. Und der alte sechsstellige Code der zweistufigen Verifizierung geht in Rente — ersetzt durch ein richtiges Passwort.

**Kurz gesagt:** WhatsApp erlaubt jetzt mehrere Passkeys pro Konto und ersetzt den sechsstelligen 2FA-Code durch ein richtiges Passwort. Beides einzurichten lohnt sich — dauert zusammen keine fünf Minuten.

## Was ist passiert?

Ein Passkey ist der moderne Ersatz fürs Passwort: Statt etwas einzutippen, nickt dein Gerät die Anmeldung ab — per Fingerabdruck, Gesichtserkennung oder Geräte-PIN. Das ist nicht nur bequemer, sondern auch deutlich sicherer. Die simple Logik dahinter: Wo kein Passwort ist, kann dir auch keiner eins abluchsen.

Bisher galt bei WhatsApp allerdings: ein Konto, ein Passkey. Wer die App auf einem iPhone *und* einem Android-Gerät nutzt, guckte in die Röhre. Jetzt lassen sich mehrere Passkeys parallel hinterlegen — einer pro Gerät. Laut Meta melden sich inzwischen über eine Milliarde Menschen per Passkey bei WhatsApp an. Der Zug fährt also längst.

Zweite Neuerung: Bei der zweistufigen Verifizierung — der Extra-Sperre, die beim Übertragen deiner Nummer auf ein neues Handy greift — ersetzt WhatsApp den sechsstelligen Zahlencode durch ein vollwertiges Passwort mit Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen. Android-Nutzer bekommen obendrein mehr Infos zu unbekannten Anrufern angezeigt.

![Vergleichsgrafik: WhatsApp-Sicherheit alt gegen neu — mehrere Passkeys, richtiges Passwort statt Zahlencode, mehr Infos zu Anrufern](https://sakis.tech/content/images/2026/08/grafik-whatsapp-2.png)

Alt gegen neu: Was sich bei der WhatsApp-Kontosicherheit ändert.

## Warum ist das wichtig?

Der häufigste WhatsApp-Diebstahl hat mit „Hacken" erstaunlich wenig zu tun: Betrüger quatschen ihr Opfer so lange voll, bis es den per SMS zugeschickten Registrierungscode weitergibt. Klingt zu simpel, um zu funktionieren? Passiert jeden Tag — auch klugen Leuten. Eine aktivierte zweistufige Verifizierung ist die beste Versicherung dagegen. Und ein langes Passwort ist nun mal schwerer zu erraten als sechs Ziffern.

## Was bedeutet das für dich?

Zwei Handgriffe, zusammen keine fünf Minuten:

- **Passkey einrichten** (falls noch nicht geschehen): Einstellungen → Konto → Passkeys. Nutzt du mehrere Geräte, richte auf jedem einen ein, sobald das Update bei dir ankommt.
- **Zweistufige Verifizierung aktivieren**: Einstellungen → Konto → Verifizierung in zwei Schritten. Nimm ein Passwort, das du nirgendwo sonst verwendest — am besten frisch aus dem Passwortmanager.

Wie immer rollt WhatsApp das Ganze häppchenweise aus. Also nicht wundern, wenn die Funktionen bei dir erst in ein paar Wochen auftauchen — sie kommen.

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## Quellen

- [it-daily: WhatsApp erlaubt mehrere Passkeys und stärkt zweistufige Verifizierung](https://www.it-daily.net/it-sicherheit/cloud-security/whatsapp-passkeys?ref=sakis.tech)
- [All About Security: WhatsApp-Sicherheitsfeatures mit mehreren Passkeys](https://www.all-about-security.de/whatsapp-erlaubt-mehrere-passkeys-fuer-konten-auf-ios-und-android/?ref=sakis.tech)