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  • Beitrag zuletzt geändert am:27.08.2020
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  • Beitrags-Kategorie:Homelab

Heute möchte ich euch mein Homelab im Detail vorstellen, aber vorher möchte ich noch ein paar Sätze zum Aufbau schreiben.

Wir wohnen in einem zwei stockigen Familienhaus. Im Dachgeschoss wohnt mein Bruder und ich im Erdgeschoss. Meine „Homelab-IT-Hardware“ steht bei meinem Bruder, da er eine größere Wohnung hat.

Beide haben die gleiche Fritz!Box, daher habe ich eine LAN-zu-LAN Kopplung erstellt, mit der ich auf alle Geräte im Netzwerk zugriff habe, aber dazu später mehr.

Das Netzwerk-Diagramm soll euch einen detaillierten Überblick über die Bestandteile und Aspekte des Netzwerks geben, aber auch wie die miteinander interagieren.

Die Fritz!Box 7940

Fangen wir mal mit der Fritz!Box 7940 an. Ich verwende das originale Image der Fritz!Box mit der FRITZ!OS 07.12.

Neben der DECT-Funktion verwende ich noch den DynDNS sowie die VPN-Funktion, um eine LAN-zu-LAN Kopplung herzustellen. Natürlich hat die Fritz!Box noch unzählig weitere Features, aber für meine Zwecke werden die erstmal nicht benötigt.

Netgear GS108Ev3 – 8-Port Switch

Als Netzwerk-Switch nutze ich einen Netgear GS108Ev3 mit 1 GBit/s sowie 8-Ports. Ich habe es von einem Kumpel günstig abgekauft und bin damit sehr zufrieden.

Durch das simple Webinterface kann man super leicht sein eigenes VLAN Netzwerk aufbauen. Aktuell benutze ich noch kein VLAN im Netzwerk, aber es steht auf meiner To-do-Liste drauf. Für meine Zwecke ist der kompakte Switch von Netgear voll kommend ausreichend.

Raspberry Pi 3 Generation

Das Raspberry Pi Model B+ besitze ich schon mehrere Jahre und habe es für meine experimentellen „Projekte“ genutzt. Dank seiner großen Community gibt es zahlreiche Möglichkeiten es für seine Projekte einzusetzen.

Zuletzt habe ich es als Ambilight im Einsatz gehabt. Dank Alexa konnte man das Ambilight ganz einfach mit der Stimme ein und ausschalten.

Wie ich bereits im Beitrag geschrieben habe, läuft auf dem Raspberry Pi Pi-Hole als DNS-Server, sowie Werbeblocker für das gesamte Heimnetz.

Dell PowerEdge T20

Das Herzstück meines Homelabs ist der Dell PowerEdge T20 mit einer CPU-Benchmark von über 5230 kann er sich sehen lassen. Zusätzlich habe ich 4 x 8 GB Kingston DDR3-1600MHz ECC eingebaut, sowie eine 250 GB Samsung SSD 850, auf dem Proxmox installiert wurde.

Trotz seines alters, hat der Xeon E3-1225V3 ordentlich Power und ist für meinen Einsatzzweck mehr als Ausreichend.

QNAP TS-251+

Natürlich darf in einem guten Homelab kein NAS fehlen. Hierfür nutze ich den QNAP TS-251+ mit 2 x WD RED 3 TB Festplatten die sich gegenseitig spiegeln (Mirror1).

Auf dem NAS, lege ich private Sachen wie Fotos, Bilder, Dokumente etc., aber auch, per Cronjob gesteuerte Backups von virtuellen Maschinen die auf Proxmox Ihren Dienst tun.

Apple Mac Mini (late 2012)

Für meine Musik Produktion nutze ich einen Apple Mac Mini (late 2012). Eingebaut ist ein Quad Core Intel i7 mit 2,6 GHz, sowie eine 1 TB Festplatte und 4 GB Arbeitsspeicher.

Da ich mit dem Mac bisher relativ wenig Erfahrung sammeln konnte, habe ich Boot Camp darauf installiert und kann somit zwischen Windows 10 und iOS 10.12 Sierra auswählen. Als DAW nutze ich Cubase mit diversen VST Plugins.

Intel NUC-Kit i3-6100U

Als Arbeits-PC benutze ich einen Intel NUC-Kit i3-6100U mit 2 x 4 GB DDR4 Arbeitsspeicher. Außerdem habe ich eine Samsung 850 Evo mit 120 GB eingebaut. Als Betriebssystem läuft Windows 10.

Dank seiner kompakten Größe ist der NUC schön anzusehen und fehlt kaum auf und ist auch sehr performant.

KVM-Switch alá Made in China

Da ich mehrere Rechner (NUC, Mac, Dell T20) bedienen möchte, musste ich mir einen KVM-Switch zulegen.

Nach einer kurzen Recherche im Internet habe ich mich für ein 4-Port No-Name-Produkt entschieden. Ich muss gestehen, das ich positiv Überrascht bin. Es wird von allen Betriebssystemen erkannt und zeigt sekundenschnell das vorher ausgewählte Desktop an.

Als Bildschirm nutze ich das Samsung 27″ Curved Monitor das durch sein geschwungenes Panel gut für die Augen ist.

Zusätzliche Hardware

Abgesehen von der „IT-Hardware“ habe ich noch ein Korg Pa1000 das als Master-Keyboard verwendet wird. Als Audio Interface verwende ich den Steinberg UR44 und als Studio-Monitore die KRK RoKit 5 G3.

Ich hoffe, ich konnte den einen oder anderen mit diesem Beitrag helfen bzw. inspirieren. Solltest du Fragen zum Beitrag oder zu einer Hardware haben, dann nutze die Kommentarfunktion und hinterlasse mir eine Nachricht.

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sakis-tech

Saki publiziert in seinem Blog Tutorials sowie persönliche Erfahrungen zum Thema Virtualisierung, Netzwerk, Sicherheit sowie Anwendungen für Linux & Co.
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kleschne

Danke für die tolle Beschreibung deines Homelab.
Den pihole habe ich nun auch auf meinem Proxmox so eingerichtet.